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auf jeden Fall Lektüren

Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Book Club

Das Vorhaben, eine Liste von Büchern, die einem für Leben und Werk relevant waren und/oder sind, zu erstellen und damit zwangsläufig zugleich eine Art von Kanon zu schaffen, konfrontiert einen in der Ausführung und im Ergebnis mit mehrerlei Problemen und lässt einen zur Überzeugung kommen, dass man etwas Unmögliches versucht hat. Der nachfolgende Handapparat versucht nichtsdestoweniger, die Herangehensweise zu erklären.

Zum ersten bin ich zum Entschluss gekommen, diese Liste meiner Lebensweise anzugleichen beziehungsweise sie als Abbildung meiner Bibliothek zu gestalten: Sowohl geordnet als auch chaotisch. So erfährt man zunächst, welche Lektüren mir als Kind und Heranwachsender wichtig waren. Die weitere Auflistung entspricht ungefähr der sukzessive entstandenen Ordnung in meinen Bücherregalen,  wodurch sich auch das mitunter Sprunghafte erklärt. Bei meinem zweiten Wohnungsumzug ordnete ich meine Bücher größtenteils nach Regionen, Sprachen, Gattungen oder Epochen, um bestimmte bei Bedarf einfacher ausfindig machen zu können, jedoch eine alphabetische Reihung zu vermeiden. Die Liste versucht, in etwa diese Ordnung oder Reihung abzubilden, aber nur, um schließlich in ihrer Fortschreibung wieder zu etwas Durcheinander-Gewürfeltem zu geraten, was auf seltsame Weise entweder unvollständig oder ob der Masse gar angeberisch anmuten mag.

Solch eine Liste birgt klarerweise auch die Gefahr auszuufern. Irgendwann ist man sich nicht mehr sicher, ob dieses oder jene Buch einem wirklich wichtig war, oder ob sich unbemerkt der Wunsch eingeschlichen hat, einen verbindlichen Kanon zu schaffen, womit man in weiterer Folge vor der Problematik steht, dass man ja eigentlich die gesamte Weltliteratur anführen müsste. Diesem Punkt sei der Umstand geschuldet, dass kaum Namen wie beispielsweise Shakespeare, Dante, Dostojewski, Molière, Cervantes et cetera aufscheinen. Diese werden vorausgesetzt, ebenso wie die großen Werke des Altertums, die Bücher der Religionen, die klassischen Epen, die Texte der Philosophiegeschichte und ähnliches.

Manchmal lernt man als Schreibender auch von «schlechten» Büchern, von Kolportageromanen oder Trivialliteratur. Diesen verdankt man also auch etwas, Eingang in diese Liste haben sie undankbarerweise nicht gefunden. Selbstzensur habe ich auch geübt, was Bücher von Kolleginnen und Kollegen anbelangt und hier nur  wenige Ausnahmen zugelassen.

Natürlich sind bei der Formung von Charakter, Geschmack oder Stil vielerlei Medien beteiligt – auch hier hätte es den Rahmen gesprengt, alles anzuführen. Allein einen kleinen Ausreißer ins Comic-Milieu habe ich mir gestattet.

Eine weitere Schwierigkeit war: Soll ich jeweils nur den Namen des Autors / der Autorin nennen oder eines seiner / ihrer Werke oder gar mehrere? Auch hier habe ich mich dagegen entschieden, es zu vereinheitlichen. Es ist nun mal so, mal so. Bei manchen Autoren interessiert mich das Gesamtwerk, bei anderen hat mich ein Buch begeistert, während mich ihr restliches Werk kaltgelassen hat, oder umgekehrt.

Es sind Einzelnennungen von Titeln also entweder zu verstehen als Initialbücher, die mein Einstieg in ein Oeuvre gewesen sind (und sich meinem Empfinden nach möglicherweise auch als Einstieg für Interessierte eignen), oder als das Buch, das mir im jeweiligen Gesamtwerk (sofern ich es denn überhaupt kenne) am besten oder gar als einziges gefallen hat.

Letztlich muss man ja doch alles selber lesen. Trotzdem kann man hier eventuell auf Werke stoßen, über die man andernfalls vielleicht nicht gestolpert wäre, und allein das könnte es wert sein.

Meine ersten prägenden Leseerlebnisse als Kind gingen von Büchern aus, die mir meine Eltern gekauft hatten oder die ich in Bibliotheken ausgeliehen hatte:

Eric Carle – Die kleine Raupe Nimmersatt, Annelies Umlauf-Lamatsch – Hannerl in der Pilzstadt, Heinrich Hoffmann – Struwwelpeter, Luis Murschetz – Der Maulwurf Grabowski, Angela Sommer-Bodenburg – Der kleine Vampir und die Folgebücher, Enid Blyton, Oliver Hassencamps Burg Schreckenstein-Bände, Die drei Fragezeichen, Wilhelm Matthießen – Das Rote U, William Sleator – Das Haus der Treppen, Lionel Davidson – Unter dem Pflaumensee, Jorge Amado – Herren des Strandes, Mira Lobe, Käthe Recheis  – Die Uhr schlägt Mitternacht, Janet und Allan Ahlberg – Klipperklapper Spaßgebein, Marlen Haushofer – Brav sein ist schwer und Schlimmsein ist auch kein Vergnügen. Textsammlungen wie Das Kindernest, Das Sprachbastelbuch, Das Krokodil im Rosenbusch singt wunderschöne Weisen, Hans Domenego – Lexikonkrimi, viele Bücher von Janosch, Tomi Ungerer, die klassischen Bildergeschichten von Wilhelm Busch, alles von Erich Kästner, Sagen, Märchen von den Brüdern Grimm und Hans Christian Andersen, Michael Ende – Die unendliche Geschichte, Gudrun Pausewang – Die Wolke, Judith Kerr – Als Hitler das rosa Kaninchen stahl, Otfried Preußler – Krabat, Henry Winterfeld – Caius, der Lausbub aus dem alten Rom, Roald Dahls Bücher, später auch die für Erwachsene, Astrid Lindgren, Christine Nöstlinger, Detektivgeschichten von Agatha Christie und Sir Arthur Conan Doyle, H. G. Wells – Dr. Jekyll und Mr. Hyde und Die Zeitmaschine, Max von der Grün – Vorstadtkrokodile, Christa Kozik – Moritz in der Litfaßsäule, nahezu alles von Jules Verne, Daniel Defoe – Robinson Crusoe, Robert Louis Stevenson – Die Schatzinsel, Werner J. Egli, Jack London, Mark Twain sowie Der kleine Prinz von St. Exupéry, die griechischen Göttersagen (nacherzählt von Gustav Schwab oder Auguste Lechner), die germanischen Göttersagen, Berichte von Entdeckerreisen, der Herr der Ringe-Zyklus von J. R. R. Tolkien, und fast alles von Wolfgang (und Heike) Hohlbein.

Der Übergang von sogenannter Kinder- zu Jugend- und Erwachsenenliteratur war begleitet von Sprechplatten (Ein Autobus so groß wie die Welt, Der kleine Muck etc), Hörkassetten (Die TKKG-Reihe, Tom & Locke), Filmen und Fernsehserien, Zeitschriften (Rennbahn Express, Bravo), den WASistWAS-Büchern sowie Comics: Tim und Struppi, Asterix & Obelix, Lucky Luke, Micky Maus (bevorzugt gezeichnet von Carl Barks) beziehungsweise die Lustigen Taschenbücher von Walt Disney, die Peanuts, Claude Bretecher, und insbesondere die Zeitschriften MAD und Titanic.

Irgendwann las ich dann nur noch Literatur, die mit keiner Altersempfehlung versehen war, und dies wild durcheinander: Ernst Jandl, George Orwell, Edgar Allan Poes Arthur Gordon Pym, Stephen King, der Meister im Aufspüren von Horrornistplätzen, H. P. Lovecraft, Albert Camus’ Der Fremde, Peter Handkes Die Angst des Tormanns beim Elfmeter. Vom großen Bruder eines Tages in die Hand gedrückt bekommen: Der Fänger im Roggen von Jerome D. Salinger, auch seine anderen Bücher. Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo. Dann begann ich, in Antiquariate zu gehen, wo ich bei einem der ersten Einkäufe eine Brecht-Gesamtausgabe erstand und durchlas. Hinzu kam die Schullektüre, worunter erstaunlicherweise auch Autoren waren, die mich fesseln konnten, wie Neidhart von Reuental, Walther von der Vogelweide, Grimmelshausen. Auch die elterliche Bibliothek wurde von mir durchforstet.
Bei Gedichten von Jim Morrison aus der Wühlkiste eines Antiquariats habe ich mir  mit der fruchtbaren Hybris eines Pubertierenden das erste Mal gedacht habe, das auch oder gar besser zu können, und habe begonnen, ähnliche Gedichte zu schreiben.

Hier beginnen nun in der Liste die (teils unlogischen und unzusammenhängenden) Ordnungen, die ungefähr der Reihung in meinen Bücherregalen entsprechen:

Victor Wittner, Franz Kafka, Hugo Ball, Ludwig Rubiner, Hugo Sonnenschein, Heinrich Nowak, Arno Holz, Polymeter von Paul Ernst, Curt Corrinth – Bordell, Albert Ehrenstein, sein Bruder Carl, Neigungen von Henriette Hardenberg, Georg Trakl, Hans Arp, August Stramm, Georg Kulka, Oskar Baum, Andreas Thom, Christian Morgenstern, Theodor Kramer, Bohuslav Kokoschka – Adelina, Hans Janowitz – Jazz, Alfred Kubin – Die andere Seite, manches von Klabund, Joachim Ringelnatz, Ottokar Winicky, Paul Scheerbart, Paul Leppin, Victor Hadwiger, von Bernhard Kellermann Der Tunnel und Das Meer, Walter Serner, Hans Kaltneker, Adolf Meschendörfer – Leonore, Robert Müller – Tropen, Alfred Lichtenstein, Otto Mainzer, Hans Adler, Max Dauthendey – Ultra Violett, Carl Einstein – Bebuquin, Richard von Schaukal – Leben und Meinungen des Herrn Andreas von Balthesser, Rainer Maria Rilke, Hans Natonek, Melchior Vischer, Eduard von Keyserling – Schwüle Tage, Ernst Weiß, Paul Boldt, Friedrich Wilhelm Wagner, Leo Perutz, Ludwig Winder, Jakob van Hoddis, Richard Weiner, Claire Goll – Ein Mensch ertrinkt sowie ihre Autobiographie Ich verzeihe keinem, Ernst Angel, Franz Janowitz, Elisabeth Janstein, Kurt Schwitters. (Eine schöne Fundgrube ist auch die Reihe Bücher der Böhmischen Dörfer, herausgegeben von Jürgen Serke, ebenso wie seine Bücher Böhmische Dörfer, Die verbrannten Dichter, Die verbannten Dichter, Frauen schreiben. Eine weitere Fundgrube: Die Reihe Frühe Texte der Moderne in der edition text+kritik. Hilfreiche Anthologien waren mir weiters Hirnwelten funkeln, die von Kurt Pinthus herausgegebene Menschheitsdämmerung, Der Jüngste Tag, herausgegeben von Kurt Wolff, Mein expressionistisches Jahrzehnt von Paul Raabe und die von Raoul Schrott edierten Bücher über Dadaismus.) Thomas Bernhards erste Bücher und Holzfällen, Friedrich Glauser, Ernst von Salomon – Die Kadetten, Max Krell – Orangen in Ronco, Leonhard Frank – Die Räuberbande, Franziska Gräfin zu Reventlow – Herrn Dames Aufzeichnungen und Der Geldkomplex (Fundgrube: Der Monte Verità-Katalog von Harald Szeemann), F. C. Weiskopf – Lissi, Mascha Kaleko, Kurt Tucholsky, Ernst Glaeser – Der letzte Zivilist, Werfel – Nicht der Mörder, der Ermordete ist schuldig, Erich Maria Remarque, Hans Fallada – Kleiner Mann, was nun?, Irmgard Keun, Ernst Jünger – Tagebücher, Hans Erich Nossak – Der Untergang, Brigitte Kronauer – Hin- und herbrausende Züge, Karl Krolow, Nicolas Born, Christoph Meckel – Licht, Franz Xaver Kroetz – Nicaragua Tagebuch, Erich Arendt – Zeitsaum, Siegfried Sommer, Jürgen Theobaldy – Sonntags Kino, Wolf Wondratschek, Erich Loest – Es geht seinen Gang, Christopher Roth – 200 D, Bernward Vesper – Die Reise, Matthias Altenburg – Landschaft mit Wölfen, Werner Herzog – Vom Gehen im Eis, Rolf Dieter Brinkmann, Thomas Brasch, Ödön von Horváth, Hermann Broch – Die Verzauberung, Robert Walser, Heimito von Doderer, Dorothea Zeemann – Jungfrau und Reptil, Alexander Lernet-Holenia – Ein Traum in Rot, Gerhard Falkner – so beginnen am körper die tage, Jurek Becker – Aller Welt Freund, Paul Celan, Max Frisch, Friedrich Torberg – Der Schüler Gerber, Vicki Baum – Menschen im Hotel, B. Traven, Harry Graf Kessler – Tagebücher, Heinrich Mann – Erzählungen, Peter Huchel, Wolfgang Koeppen – Tauben im Gras, Herbert Achternbusch, Peter Kuper – Hamlet, Harry Rowohlt – In-Schlucken-zwei-Spechte, Dörte Lyssewski – Der Vulkan oder Die Heilige Irene, Arno Schmidt – Kühe in Halbtrauer, Theodor Wolff – Pariser Tagebuch, Edgar Hilsenrath, Günter Eich, Hans Peter Duerr – Der Mythos vom Zivilisationsprozess, Peter Sloterdijk, Heiner Mühlmann, Walter Benjamin, Gunnar Heinsohn und Otto Steiger – Die Vernichtung der weisen Frauen, Ludwig Hohl, Peter Bichsel, Jörg Steiner, Pedro Lenz – Der Goalie bin ich, Hans Morgenthaler – Woly. Sommer im Süden, Des Knaben Wunderhorn, Wolfram von Eschenbach, Joseph von Eichendorff, Johann Gottfried Schnabel – Die Insel Felsenburg, August Klingemann – Die Nachtwachen des Bonaventura, Wilhelm Hauff – Phantasien im Bremer Ratskeller, Heinrich Heine, Nikolaus Lenau, E.T.A. Hoffmann, Johann Wolfgang Goethe, Heinrich von Kleist, Angelus Silesius, Karl Philipp Moritz, Wilhelm Szabo, einzelne Gedichte von Ernst Waldinger, Guido Zernatto, Walter Sachs und Alois Hergouth. Ludwig Tieck – Märchen aus dem „Phantasus“, Annette von Droste-Hülshoff, Gottfried Keller – Der grüne Heinrich, Christoph Martin Wieland – Geschichte des Agathon, Anton Wildgans – Kirbisch, die Briefe von Alexander von Villers, Peter Rosegger – Die Schriften des Waldschulmeisters, Hugo von Hofmannsthal – Der Tor und der Tod, Alfred Polgar, Joseph Roth, Rudolf Brunngraber – Karl und das 20. Jahrhundert, Mela Hartwig, Peter Altenberg, Ferdinand Sauter, Karl Emil Franzos – Der Pojaz, Albert Drach, Werner Schwab, Andreas Okopenko (vor allem die frühen Gedichte), Gustav Ernst – Einsame Klasse, Grado, Peter Rosei, Gunter Falk, Alfred Kolleritsch, Gerold Foidl, Dora Dunkl, Jörg Kalt – Mögliche Filme, Gregor von Rezzori, Brigitte Schwaiger – Wie kommt das Salz ins Meer, Ilse Aichinger, Christine Lavant, Friedrich Achleitner (auch seine luziden Architekturkritiken), Gerhard Rühm, Konrad Bayer, Oswald Wiener (siehe auch das Lesebuch Die Wiener Gruppe, herausgegeben von Gerhard Rühm), Heimrad Bäcker – nachschrift, Carl Armandola – Täuschung, H. C. Artmann, Ernst Nowak – Entzifferung der Bilderschrift, Fritz Habeck – Der Piber, Reinhard Federmann – Herr Felix Austria und seine Wohltäter, Otto Laaber – Inventur, Gunter Falk, Helmut Zenker – die entfernung des hausmeisters, Theodor Kramer, Alfred Schmeller – Sehschlacht am Canal Grande, Norbert C. Kaser, Reinhold Schneider – Winter in Wien, Marlen Haushofer, René Altmann, M. Blecher, Tor Ulven, Tomas Tranströmer, August Strindberg, Henrik Ibsen, Lars Saabye Christensen – The Beatles, Knut Hamsun – Pan, John Kennedy Toole, John Fante, Padgett Powell, Leonard Gardner – Fat City, die ersten Bücher von Bret Easton Ellis, Ring Lardner, Ring Lardner jr. – The Ecstasy of Owen Muir, Jay McInerney, James Dickey, Richard Hooker – M.A.S.H., Harper Lee, Ronald Firbanks – Kardinal Pirelli, Truman Capote, Raymond Carver, Hunter S. Thompson, William S. Burroughs jr. – Speed, John Cheever, Erskine Caldwell, Flannery O’Connor, John Cowper Powys, alle frühen Werke von Jean Rhys, Saki, Lewis Carroll, Nathanael West – Tag der Heuschrecke und Schreiben Sie Miss Lonelyhearts (einige Hinweise auf gute Bücher verdanke ich auch der Sammlung mit Texten von John Waters mit dem Titel Abartig), Gay Talese, Robert Irwin – Verrückte Leidenschaft, ColinMacInnes – Absolute Beginners, James Boswells Journale, D.H. Lawrence, die englischen Romantiker, Flann O’Brien, Bruce Chatwin, O. Henry, Oscar Wilde, Denton Welch, Carson McCullers, Stephen Spender, Dylan Thomas, A.E. Housman, Patti Smith, Nelson Algren, David Foster Wallace, Cormac McCarthy, Dan McCall – Jack der Bär, William Inge – Viel Glück, Miss Wyckoff, Ernest Hemingway – Paris, ein Fest fürs Leben, Herman Melville, Nathaniel Hawthorne, Sylvia Plath, Joseph Conrad, Ray Bradbury, Charles Perry – Porträt eines Ertrinkenden, die Gedichte von John Thompson, Ambrose Bierce, Walt Whitman, William Faulkner, William Golding, J. M. Cain – Serenade in Mexiko, Jim Thompson – Getaway, Evelyn Waugh, Madison Smartt Bell – Warten auf das Ende der Welt, Mordecai Richler – Wie Barney es sieht, Henry Miller – Stille Tage in Clichy. Philip K. Dick, Ken Kesey – Einer flog übers Kuckucksnest, J. M. Coetzee – Schande, Sam Shepard – Motel Chronicles, Les Murray, Christopher Isherwood, Leonard Cohen, Samuel Beckett, William Beckford – Vathek, Réjean Ducharme – Von Verschlungenen verschlungen, Walker Percy, George Simenon, Lautréamont, René Char, Alain-Fournier – Der große Meaulnes, Raymond Radiguet, René Char, Gustave Flaubert – November, Jules Supervielle, Emmanuel Bove, Patrick Modiano, Henri Murger – Boheme, Cyrano de Bergerac – Reise zum Mond und zur Sonne, Giorgio de Chirico – Hebdomeros, Louis Pergaud – Der Krieg der Knöpfe, Edouard Levé, Marguerite Duras, Anais Nin – Spion im Haus der Liebe, Philippe Soupault, Boris Vian, Paul Leautaud – Der kleine Freund, Philippe Dijan – Betty Blue, Robert Pinget – Tintenkleckse, Françoise Sagan – Bonjour Tristesse, Eugène Ionesco – Der Einzelgänger, Julien Gracq – Auf Schloss Argol, Pierre Albert-Birot, Henry de Montherlant, Emmanuel Robin – Der Angeklagte, Stéphane Mallarmé, Charles Baudelaire, Arthur Rimbaud, Paul Verlaine, Jean-François Marmontel – Erinnerungen an Philosophen und Aktricen, Francis Ponge, Francis Jammes, Roland Topor – Der Mieter, Marcel Schwob, Louize Labé – Sonette, Xavier de Maistre – Zwei Reisen um mein Zimmer, Raymond Roussel, Louis Aragon – Irène, Henri-Pierre Roché, Franz Hessel, Léon Bloy, Joris-Karl Huysmans, Die Memoiren des Zauberers Robert-Houdin, Nicolaus Sombart – Pariser Lehrjahre, Paul Valéry – Monsieur Teste, André Gide – Die Verliese des Vatikan, Joseph Kessel – La Belle de Jour, Blaise Cendrars, Francois Mauriac – Dämon der Erkenntnis, Pierre Louÿs – Dieses obskure Objekt der Begierde, Jean-Philippe Toussaint – Das Badezimmer, Henri Thomas – Das Vorgebirge, Gérard de Nerval – Aurelia oder Der Traum und das Leben, Robert Desnos, Albertine Sarrazin – Astragalus, Charles-Albert Cingria, Michel Houellebecq – Ausweitung der Kampfzone, Bertrand Blier, Georges Bataille – Das obszöne Werk, Pitigrilli, Dino Campana – Orphische Gesänge, Franco Fortini, Luigi Pirandello, Vasco Pratolini, Dino Buzzati – Die Tartarenwüste, Alberto Moravia – Ich und er, Pier Paolo Pasolini – Freibeuterschriften, Sandro Penna, Giorgio Manganelli, Giovannino Guareschi – Don Camillo und Peppone, Rafael Alberti, Eugenio Montale, Salvatore Quasimodo, Iannis Ritsos, Vassilis Vassilikos – Z, Giorgos Seferis, Odysseas Elytis, Konstantinos Kavafis, Driss ben Hamed Charbadi – Ein Leben voller Fallgruben, Sandor Weöres, Miklós Radnóti, Sándor Petöfi, Sergiusz Piasecki – Der Geliebte der großen Bärin, Antal Szerb – Reise im Mondlicht, Witold Gombrowicz, Attila József, Lajos Kassák, Ivan Blatný, Kito Lorenc, Srečko Kosovel, David Albahari, Danilo Kiš, Miloš Crnjanski, Miroslav Krleža, Prežihov Voranc, Tomaž Šalamun, Gustav Januš, Petr Bezruc, Jaroslav Seifert, Alexandru Vona – Die vermauerten Fenster, Jaroslav Hašek, František Halas, Agota Kristof, Václav Havel, Jan Skacel, Miroslav Holub, Róbert Reiter – Abends ankern die Augen, Zbigniew Herbert, Vladimir Nabokov, Gennadij Gor, Daniil Charms, Ossip Mandelstam, Marina Zwetajewa, Vladimir Sorokin – Der Schneesturm, Viktor Pelewin – Buddhas kleiner Finger, Anton Čechov, Welimir Chlebnikow, Michail Lermontow, Anna Achmatowa, Sergei Jessenin, Iwan Gontscharow, Boris Pasternak, Alexander Blok, Michail Bulgakow, Arkadi und Boris Strugatzki, Iwan Turgenjew, Fjodor Michailowitsch Dostojewski, Lew Tolstoi, Stanislaw Lem, Ossip Mandelstam, Clarice Lispector, Gómez Davila – Aphorismen, Josep Pla – Das graue Heft, José Revueltas – Die Schwester, die Feindin, Fernando Pessoa, Garcia Lorca, Antonio Machado, Carlos Onetti – Der Schacht, Salvador Dali – Das geheime Leben des Salvador Dali, Luis Bunuel – Mein letzter Seufzer, Vinicius de Moraes, Shiga Naoya – A Dark Night’s Passing, Tanizaki Jun’ichirō, Akutagawa Ryūnosuke, Osamu Dazai, Kamo no Chōmei – Aufzeichnungen aus meiner Hütte, Yasushi Inoue, Hwang Sok-yong – Die Geschichte des Herrn Han, Tanikawa Shuntaro, Gennadij Ajgi, Robert Antelme – Das Menschengeschlecht.

(Wird gelegentlich erweitert.)

Xaver Bayer, Wien


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Eine Antwort auf „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Book Club“

Eine erlesene Liste. Mich haben Leselisten immer etwas erschlagen. Bei dieser geht es. Da Sie in meinem Text „Meine Pasta in der Niemandsbucht“ genannt werden, oder sogar „vorkommen“ (Am Erker Nr. 79), bloß die Frage, ob P. Handke zu den Klassikern zählend weggelassen ist, oder ob es mit dem Tormann schon genug ist. Ansonsten gut, dass Frauen dabei sind, wenn auch wenige. Interessant wäre auch: Was ist schmal, was meterfüllend? (King?) Mit Carl Barks/Erika Fuchs bin ich auch dabei. Aber wozu Übereinstimmungen suchen… Danke für den Einblick und die Anregungen.

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