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auf alle Fälle Texte

Camel Travel

Wir befinden uns in Minsk, in den ausgehenden 80er Jahres des letzten Jahrhunderts. Volha, die Ich-Erzählerin des Romans, ist ein „Oktoberkind“, mit Schuluniform samt aufgenähtem Sternabzeichen, Pionierhalstuch, Manschette, Kragen und Haarband. Es hätte eine „echte, aufrichtige und ergebene Kommunistin“ aus ihr werden können, wäre nicht am Ende ihrer Kindheit auch jenes der Sowjetunion gestanden.

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auf alle Fälle Texte

Ich hab mein Herz in Heidelberg

Die Gedichte von Ursula Krechel „sind dynamische Gegenwart. Sie sind wach, hellwach, selbst dort, wo man nur mit geschlossenen Augen sieht: ins Dunkle, ins Ungewisse, in Abgründe, in Schichten persönlicher wie kollektiver Erinnerung. In vielfältigen Formen und in einem breiten Register der Stimmen, Rhythmen und Töne untersuchen diese Gedichte Wirklichkeit, ohne sich darauf einen Reim […]

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auf alle Fälle Texte

Wir wollen nur die Wörter schichten

Aus Gründen der Chronologie fangen wir in Manhattan an, und um die Erzählung nicht sinnlos zu zerfleddern, sondern der Bahn der Ereignisse vielmehr pfeilgerade zu folgen, geht es erst einmal nur um Sophonisbe.

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auf alle Fälle Texte

Die Engel haben immer rote Wangen…

Ein Anagramm

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auf alle Fälle Texte

Qualle im Krankenhaus

Das Junge Literaturhaus Salzburg präsentiert Lena Raubaums Buch „Qualle im Krankenhaus“.

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auf alle Fälle Texte

Es ist so einfach, Kater, die Pfoten liegen

Drei Gedichte von Hans Eichhorn

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auf alle Fälle Texte

Ein Trost für die Nackten

Zu der Zeit, als ich noch bei meinem Vater im Trabant mitfuhr, hatte ich – abgesehen davon, dass ich durchs Autofenster dem vor mir fliehenden Mond mit dem Blick zu folgen versuchte – die Angewohnheit, mir die Wegweiser genau zu betrachten. Es war nicht meine Absicht, mir die Namen aller umliegenden Ortschaften einzuprägen, mich interessierte […]

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auf alle Fälle Texte

Stimmen der Unzugehörigkeit

Die Literatur ist keine Flucht vor der Wirklichkeit, sondern vor den auferlegten und kanonisierten Wahrheiten. Doch existieren wir auf den Wurzeln der ererbten Wirklichkeiten. Deshalb bin ich der Meinung, dass Literatur genauso, wie sie im archäologischen Bewusstsein des Autors lebt, auch ein Gespräch mit den Empfindungen jener sein muss, die in diesem Augenblick geboren werden. […]

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Begegnungen

1. Yamen hat sich die Haare geschnitten. Kurz sind sie, beinahe erwachsen. Du hast dir die Haare geschnitten, sage ich also, rufe ich aus, es ist das Erste, was ich zu ihm sage. Vorher drücke ich ihn oder er drückt mich. Hat er gar nicht, sagt Yamen. Sich die Haare geschnitten. Haben seine Freund*innen gemacht, […]

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Schon bald

Eine Lesung von Zsuzsanna Gahse

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