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Zu Friederike Mayröckers letztem Buch

Einführung von Bodo Hell zur Lesung aus „da ich morgens und moosgrün. Ans Fenster trete“ von Friederike Mayröcker (1924 – 2021)

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Schauplatzwunden

„In diesem Buch will ich von etlichen Menschen berichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten und auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben. […] Der Zufall, besser gesagt, die reine Willkür derer, die sich berechtigt sehen, über andere nach Belieben zu verfügen, verknüpft sie ohne Ausnahme für eine Weile mit ein und derselben Adresse.“ Ludwig Laher im Gespräch

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Wer bist du? Zu wem gehörst du?

Das Buch „Nennt mich Esteban“ von Lejla Kalamujić wagt sich in 22 fragmentarischen Erzählungen an große Themen. Die Autorin im Gespräch.

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fünfzig.2

Seit 1992 ist die Literaturzeitschrift SALZ bei den Rauriser Literaturtagen mit dabei, auch zum 50. Jubiläum ist eine Ausgabe erschienen. Ein Auszug aus dem Text „Abstand ist überall“ von Martin Mader, ausgezeichnet mit dem Rauriser Förderungspreis.

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Aufbrüche, Umbrüche, Abbrüche

Der Roman „Junischnee“ von Ljuba Arnautovic verbindet die einzelne private Biografie mit der „großen“ Geschichte und durchmisst dabei das letzte Jahrhundert und einen weiten geografischen Raum.

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Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien.

Nach Italien bringt uns der Debütroman „Das Palais muss brennen“ von Mercedes Spannagel nicht, um Fußball geht es auch nicht. Eine Video-Text-Collage der Autorin.

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Roter Affe

„Es ist Halbzeit im chinesischen Jahr des roten Affen.“ Die Gefängnispsychologin Mania ist mit der befreundeten Hackerin Ruth, einem geflüchteten Syrer ohne Asylbescheid und ihrer Hündin Sue auf der Suche nach dem Kindheitsfreund Tomek…

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Texte mit Widersinn

Eine Schreibwerkstatt

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Camel Travel

Wir befinden uns in Minsk, in den ausgehenden 80er Jahres des letzten Jahrhunderts. Volha, die Ich-Erzählerin des Romans, ist ein „Oktoberkind“, mit Schuluniform samt aufgenähtem Sternabzeichen, Pionierhalstuch, Manschette, Kragen und Haarband. Es hätte eine „echte, aufrichtige und ergebene Kommunistin“ aus ihr werden können, wäre nicht am Ende ihrer Kindheit auch jenes der Sowjetunion gestanden.

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Ich hab mein Herz in Heidelberg

Die Gedichte von Ursula Krechel „sind dynamische Gegenwart. Sie sind wach, hellwach, selbst dort, wo man nur mit geschlossenen Augen sieht: ins Dunkle, ins Ungewisse, in Abgründe, in Schichten persönlicher wie kollektiver Erinnerung. In vielfältigen Formen und in einem breiten Register der Stimmen, Rhythmen und Töne untersuchen diese Gedichte Wirklichkeit, ohne sich darauf einen Reim […]

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