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Betrachtungen einer Barbarin

Asal Dardan begibt sich in ihrem Buch „Betrachtungen einer Barbarin“ auf die Suche nach einer gemeinsamen Sprache, nach der Überbrückung des ewigen Gegensatzes von „wir“ und den „anderen“. Die Autorin liest aus ihrem Buch und führt ein Gespräch mit Petra Nagenkögel.

Asal Dardan liest auf Einladung von prolit aus ihrem Buch Betrachtungen einer Barbarin.

© Hoffmann und Campe

Als Kind iranischer Eltern ist Asal Dardan in Deutschland aufgewachsen, die Erfahrung des Exils hat sie geprägt. In einer erhellenden Auseinandersetzung mit der deutschen Gesellschaft begibt sie sich in ihrer literarischen Gegenwartsbestimmung auf die Suche nach einer gemeinsamen Sprache, nach der Überbrückung des ewigen Gegensatzes von „wir“ und den „anderen“. Ihr Blick ist überraschend, ihre Analyse scharfsichtig. Da ist das geflüchtete Kind, das Trost in Spitzwegs heimeligen Bildern findet, die auch Hitler so gut gefielen. Da sind die bürokratischen Rentenbescheide der sardischen Nachbarin, deren Inhalte niemand entschlüsseln kann. Da werden die Goldfische vom persischen Neujahrsfest in die Freiheit entlassen und eigene, neue Traditionen gewählt.

Asal Dardan im Gespräch über ihre Buch Betrachtungen einer Barbarin am 8. Juni 2021 um 19.30 Uhr online. Moderation: Petra Nagenkögel

Lesung und Gespräch mit Asal Dardan wurden ohne Publikum aufgezeichnet. Das Buch Betrachtungen einer Barbarin ist im Verlag Hoffmann und Campe erschienen.

Bitte kaufen Sie Bücher in Ihrer lokalen Buchhandlung.


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Eine Antwort auf „Betrachtungen einer Barbarin“

Danke für diese herrliche literarische Stunde, für das schöne Interview, für das wohl ziemlich interessante und facettenreiche Buch. Und das vom Wohnzimmersofa aus – sehr bequem.
So viele spannende Aspekte – ich glaube, dieses Buch muss man lesen.

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